. . . für Naturfreunde gibt es in
Guyana viele Schönheiten zu entdecken. In den Gewässern sind
Riesenotter und Mohrenkaimane ebenso zu Hause, wie der Arapaima -
mit bis zu 3 Metern Länge und über 200 Kilo Gewicht einer der
größten Süßwasserfische der Welt. Dieser Riese ist ein Fischjäger
und kann auch atmosphärische Luft atmen.
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Im Schatten der Wälder
streift heimlich der Jaguar umher, während aus dem Blätterdach
Brüllaffen ihr Geschrei ertönen lassen. Ihren Lebensraum teilen sie
mit über 700 Vogelarten, darunter Greifvögel, wie der Harpyie-Adler,
sowie farbenprächtig Papageien und Tukane.
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Die Riesenotter können ausgewachsen bis zu
2,4 m Länge und bis zu ca. 35 km Gewicht
erreichen. Sie leben im Familienverbund,
vorzugsweise in Regenwäldern, an langsam
fließenden Gewässern mit r eichen
Fischbeständen und dicht bewachsenen Ufern.
Sie sind vorzügliche Schwimmer und Taucher
und ernähren sich hauptsächlich von Fischen.
Da die Otter wegen ihres wertvollen Pelzes
gejagt und geschmuggelt wurden,
dezimierte sich der Bestand bis zum Jahre
1970 dramatisch. In den letzten Jahren
nahm der Bestand - vor allem entlang der
Flussläufe Guyanas - wieder zu. Auf der Karanambu-Lodge wurden sie
1988 wieder zum ersten mal gesichtet.
Seither hat sich dort eine stabile
Population gebildet. Das ist
Diane McTurk zu
verdanken, die verwaiste Riesenotter
aufnimmt, ihnen schwimmen und tauchen
beibringt, um sie für das Leben in der
Wildnis fit zu machen. Die Riesenotter
bedanken sich auf ihre Art. Die Ziehmutter:
"Einige meiner Babys kommen mich jedes Jahr
an unserem Flussufer besuchen, samt Familie.
Für die Gäste auf der Karanambu-Lodge ein
kribbeliges Erlebnis: Ausgewachsen messen
die "Babys" gut zwei Meter, mit seinem
Gebiss wie ein Jaguar."
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